Kraftfahrzeugtechnik - Kurbelwelle / Lager
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Die Kurbelwelle hat die Aufgabe, die Kolbenkräfte, die über die Pleuelstange geleitet werden, aufzunehmen, diese in ein Drehmoment umzuwandeln und das Drehmoment über die Kupplung an das Getriebe weiterzuleiten.

An der Kurbelwelle werden durch die Kolben und die Pleuelstangen Beschleunigungs- und Verzögerungs- kräfte wirksam. Zusammen mit den zusätzlich wirkenden Fliehkräften wird die Kurbelwelle durch Torsion (Verdrehung), Biegung und Drehschwingungen belastet. Besonders die Flieh- und Biegekräfte müssen von den Hauptlagern aufgenommen werden.

Banspruchung

- große Beschleunigungskräfte,
- Verschleiß an den Lagerstellen,
- Drehschwingungen,
- Biegung,
- Torsion.

Werkstoffe

- Legierter Vergütungsstahl z.b. 18CrNi5
- Nitrierstahl z.b. 34CrAl16
- Gusseisen Kugelgraphit GGG70 

Form der Kurbelwelle wird bestimmt durch

- Zylinder Zahl
- Anordnung der Zylinder
- Anzahl der Kurbelwellenlager
- Größe des Hubes
- Zündfolge des Motors

Besonderheiten

Es gibt auch Kurbelwellen die zusammengebaut werden (Mehrteilig). Sie werden durch Schrupfen oder Schraubverbindungen mit Hirtverzahnung zusammengesetzt.

Kurbelwellenlager-Gleitlager

Die Gleitlager an der Kurbelwelle nehmen die Kräfte auf, die bei der hin- & hergehenden Bewegung des Kolbens entstehen. Nach der Belastungsrichtung werden unterschiedliche Kurbelwellenlager verwendet, einmal die Radiallager (Querlager) und einmal die Axiallager (Längslager). 

Aufgaben

- Kurbelwelle führen
- Abstützen der Kurbelwelle im Gehäuse

Material

- Sn,Sb,12Cu,6Pb  2 Schichtlager
- G,Su,Pb,22Sn      3 Schichtlager


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